Ausstellung: Poetas de hoy. Hispanoamerikanische Lyrik in Berlin

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DATUM: 18. Juli, 18:30
ORT: Laika Neukölln, Emser Straße 131, 12051 Berlin
SPRACHEN: Deutsch & Spanisch

Eintritt frei

Ihr wolltet schon immer wissen, was KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG ist?
Ihr interessiert euch für HISPANOAMERIKANISCHE POESIE?
Dann schaut euch unser künstlerisches Forschungsprojekt an!
Wir, eine Gruppe von Student*innen, haben zwei Semester damit verbracht, hispanoamerikanische Poesie in Berlin künstlerisch zu erforschen.
Den Kern unserer Forschung bilden hispanoamerikanische Dichter*innen, die seit 2000 in Berlin ihren Lebensmittelpunkt haben bzw. hatten und damit einen wichtigen Beitrag zur künstlerischen Szene und Diversität der Stadt leisten. Wir haben uns ein großes Korpus an poetischen Werken angeschaut und zu fünf Dichter*innen künstlerische Forschungsprojekte durchgeführt. Zur Erforschung haben wir keine klassische Literaturanalyse, sondern kreative Methoden verwendet: Mit écriture automatique, Tagebucheinträgen, Fotodokumentationen, Video-Essays und vielen weiteren Ansätzen sind wir den Texten aus einer ganz persönlichen Perspektive auf den Grund gegangen.
Die daraus entstandenen künstlerischen Produkte und die Stationen unseres Forschungsprozesses werden wir in dieser Ausstellung präsentieren.

Die Projekte
Antonella Lis Vigilante: El espacio a solas en la poesía de Pablo Jofré
Elena Marina Müller: Feindliches Berlin in den Gedichten von Jorge J. Locane und Alfred Wolfenstein
Justina Matošin: Die sinnliche und emotionale Wahrnehmung Berlins in “Berlín ich liebe dich. Ambiente libre y tolerante” von Elsye Suquilanda
Nicolas Alejandro Leon Rios und Santiago Echeverri: Intermedialidad en la obra de Luis Chaves: una investigación artística
Zoé Zurawski: Le Journal 13/06: Ein Projekt auf Basis von Cristian Fortes “0.c > ‚The city as a cámara oscura'”

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Poesia ecuaterrestre made in Berlin y las cuerdas asesinas de Lucho Pelucho

parte del poema: “Berlín bolita de cristal” con subtítulos al alemán.

Techno Noise Poesía “Cenicienta de la tienda más cercana de tu barrio”
Traducción alemán: Christiane Quandt

Cámara: Manuel Suquilanda
Edición: Jarno Eerola / Kollektiv Dunckerstrasse

“akademisches-Noise-hoch-qualifiziertes-Poetry”

 

The Poetic Groove tomorrow with premier of new noise poetry band by Laura Leiner  & LauraL (guitar, processed sounds, field recordings) Elsye Suquilanda (texto, vocal, video).

With Spoken word performers:
kenton turk accompanied by taiko drum (played by Moeko Yamazaki)
sean bonney
dan k sigurd

performance artist: elya may, who will perform ’Lovely dinner” , about the social divide between rich and the poor and one devouring the other.

dj: MEZKALITO
HOSTS: lady gaby & sophie fenella

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Lettrétage- das literaturhaus in Kreuzberg

Mehringdamm 61, 10961 Berlin Kreuzberg

Dienstag, 20. März 2018, 20:00 Uhr (Eintritt 6,-/ erm. 3,-)

 

ZWIESPRACHEN
Kultursalon Madame Schoscha

Nach 5 Jahren und 44 Briefen der Kolumne Madame Schoscha auf Fixpoetry, einem fiktiven Briefwechsel zwischen zunächst Barcelona und Berlin und später dann auch New York, Buenos Aires, Moskau, Jerusalem, Prignitz, Chemnitz, lesen wir (etwas nostalgisch) an diesem Abend aus diesen Briefen und stellen die dazugehörigen Illustrationen aus. Darüber hinaus wird es außerdem Lyrik und Mikrofiktion, Performance und kleine Leckerbissen geben.

die reihe ruht leider aus gründen der unterfinanzierung von fixpoetry und müsste gefördert werden, um weiterlaufen zu können:
hier zum archiv der kolumne: https://www.fixpoetry.com/feuilleton/archiv/typ/kultursalon_madame_schoscha?page=2

Es lesen ihre Briefe und eigene Lyrik/Mikrofiktion: Christian Ingenlath (Duisburg/Berlin), Kathrin Schadt (Berlin/Barcelona), Esther Andradi (Buenos Aires/Berlin), Anton Dechand (Tula/Berlin), Maria Castro (Madrid/Jerusalem)

Performance Wort/Bild/Klang: Elsye Suquilanda (Quito/Berlin)

Ausstellung von Illustrationen der Briefkolumne: David Fox, Felix Pestemer, Larisa Lauber, Gaston Liberto, Dörte Grimm, Anke Schima, Elena Ponz

zusammen halten zwei blindstiche
heute nacht habe ich herbert
auf dem fahrrad verfolgt
obwohl ich wusste wenn er
sich umdreht wird er ausflippen
eine frau berührt währenddessen kommentar
los die narbe eines mannes zwischen
dasein und hiersein auch ich
auch wir sollten alle
nicht nur in unserer sprache bleiben
sondern etwas zwischen dem falz finden
zwei fältige zwiebelfische vielleicht
könnten die übersetzung an der nahtstelle sein und
was davon zusammen halten
was zusammen davon halten
zusammen davon was halten
davon was zusammen halten
zusammen was davon halten
davon zusammen was halten

Creatures of Kaurismaki, on the side of Hope

The Andalusian Chicho dog, on the dining room table, looks with certainty, a halo of light illuminates his face in the facilities of the “Kollektiv Dunckerstraße” in the city of Berlin, while an Amasauna prepares for the polar temperatures of papaya vodka Latin poetry.

It was the year 2013 when Tatyana’s scarf began to shelter us gently, we became a man without a past, as a Leningrad Cowboy who had lived in the United States, lately I have adopted his peculiar style of wearing hair as the members of this troop with Pointy boots. When I came to Europe for the first time I woke up in the port of Le Havre, the Bohemian life; it reminded me that in my house we are four members who have come from different latitudes of the planet, with different histories.

for continued the story click here:

http://stadtsprachen.de/2018/01/on-meeting-kaurismaeki/

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